Vita



Die Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold wurde in Leipzig geboren. Sie nahm zunächst ein Studium der Musikwissenschaften auf, welches sie mit dem Bachelor beendete. Seit Oktober 2011 studiert sie klassischen Gesang/Operngesang bei Prof. Elvira Dreßen an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, aktuell als Meisterklassenstudentin.
 
Solistische Auftritte führen Marie Henriette Reinhold in die Konzertsäle und Hauptkirchen Deutschlands und des europäischen Auslands. Sie musizierte als Solistin u.a. mit dem Orchestre des Champs-Élysées und dem Collegium Vocale Gent, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Münchener Bachchor, dem Concerto Köln, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Halle, den Bamberger Symphonikern, dem Barockorchester  "Il Giardino Armonico", dem Kölner Kammerorchester, der Gaechinger Cantorey, dem Windsbacher Knabenchor, dem Barockorchester „La Scintilla“ und der Zürcher Singakademie, dem Stuttgarter Kammerchor uva. 
Sie musizierte mit Dirigenten wie Thomaskantor Gotthold Schwarz, Hans-Christoph Rademann, Christoph Gedschold, Dima Slobodeniouk, Florian Helgath, Frieder Bernius, Philipp Herreweghe, Herbert Blomstedt u.a.
 
Opernerfahrungen sammelte sie als Dritte Dame in Mozarts „Zauberflöte“, als Gräfin in Lortzings „Wildschütz“, als "Rustena" in Vivaldis "La verità in cimento", als "Fricka" in Wagners "Rheingold" und als "Cornelia" in Händels "Giulio Cesare in Egitto". 
Im Sommer 2019 war sie als „Blumenmädchen“ in Wagners „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen zu hören.  Dort wird sie auch 2020  die "Grimgerde" in der Neuproduktion des "Ring des Nibelungen" übernehmen.
 
Meisterkurse bei Jonathan Alder, Alexander Schmalcz und Peter Schreier gaben ihr entscheidende Impulse im Bereich der Liedinterpretation.
Sie ist erste Junior-Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Gesang Berlin 2012, Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2014 und war im Jahr 2017 Richard-Wagner-Stipendiatin.
 
Marie Henriette Reinhold ist auf zahlreichen CDs verschiedener Label vertreten, so mit Max Regers Choralkantaten und dessen Requiem op. 144b, Haydns „Stabat mater“ mit dem Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius, der Weltersteinspielung von Gustav Schrecks „Christus, der Auferstandene“und Friedrich Schneiders „Das Weltgericht“. 
Jüngst erschien eine Aufnahme der „Johannespassion“ von J.S. Bach unter der Leitung von Peter Schreier.